Von Uni-Kollegen zu Jungunternehmern - Die mokebo Gründungsstory

Von Uni-Kollegen zu Jungunternehmern - Die mokebo Gründungsstory

Ein Jahresumsatz von über €3MM in 2020, ein Team von +10 Mitarbeiter:Innen und eine Bürofläche von über 130qm im Herzen der Millionenstadt Köln. Moritz Messinger und Philip Kehela, die beiden mokebo Gründer, haben ihr eigenfinanziertes Start-Up in unter 3 Jahren zu einem relevanten Wettbewerber im Möbel-E-Commerce entwickelt. Doch wie ist es eigentlich zur Gründung gekommen und was macht mokebo so erfolgreich?

Der Beginn einer engen Freundschaft

Moritz Messinger und Philip Kehela lernten sich in ihrem Bachelor-Studium (Economics & Commerce) am Bodensee kennen - Aus der Wohnheim-Nachbarschaft und der gemeinsamen Liebe zum Fußball entwickelte sich schnell eine enge Freundschaft. 2012 verbrachten sie ein gemeinsames Auslandssemester an der U.C. Santa Barbara in Kalifornien reisten gemeinsam durch die Staaten. 2013 folgte dann für beide der Bachelorabschluss.

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Der Weg zur Gründung

Auch in der Zeit nach dem Studium blieben beide enge Freunde, wenn auch jeder vorerst seine eigenen Ziele getrennt vom anderen verfolgte. Philip startete seine Karriere bei Amazon in München und Moritz u.a. bei Unternehmensberatung & Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Als digital Natives, die schon immer an Innovation & E-Commerce interessiert waren, wuchs in beiden jedoch mehr und mehr das Verlangen danach etwas zu schaffen, bei dem sie ihren Interessen nachgehen und gleichzeitig ganz sie selbst sein können.

So kam es 2017 zu ersten Gesprächen über eine gemeinsame Gründung - Der Bezug zur Möbelbranche entstand vor allem durch Moritz´ familiären Hintergrund und zum E-Commerce durch Philips Know-How bei Amazon, wodurch beide das große Potential im plattformorientierten Möbelvertrieb sowie dessen Digitalisierung erkannten.

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mokebo steht in den Startlöchern

2018 zählten Philip Kehela und Moritz Messinger eins und eins zusammen und gründeten aus ihren Vorlieben und Kenntnissen heraus mokebo. Wobei.. nicht ganz! Zum Gründungszeitpunkt hieß die Gesellschaft und Handelsmarke noch qovi9, was jedoch schnell in mokebo umbenannt wurde. Heute ist man über diesen Namenswechsel sehr froh, denn wer möchte schon eine namentliche Ähnlichkeit zur größten Pandemie des 21. Jahrhunderts besitzen?

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Die basiqs erobern den Markt

Zu Beginn noch zu zweit, bauten Philip und Moritz sich langsam ihre erste Möbelkollektion auf: die mokebo basiqs. Produkte wie 'Der Lange', 'Die Elegante' oder 'Der Schlanke' waren auf Amazon und mokebo.de von Beginn an ein Erfolg. Sie sind quasi seit Tag 1 Teil von mokebo und haben sich auf verschiedensten Verkaufsplattformen zu echten Bestsellern entwickelt.

Neben dem Launch neuer Möbel kümmerten sich die beiden auch um den Kundensupport, Lieferketten, Marketingmaßnahmen und vieles mehr. Schnell wurde klar: Alleine können sie die hohe Nachfrage nicht mehr stemmen. So wurde die erste Mitarbeiterin im Kundensupport eingestellt.

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mokebo entwickelt sich zur Handelsmarke

Innerhalb von 3 Jahren wuchs die Selektion auf eine beachtliche Größe von 10 verschiedenen Kollektionen in 24 verschiedenen Einrichtungskategorien heran. Zudem arbeitet mokebo mit aktuell 6 verschiedenen Möbelproduzenten aus Deutschland, Polen und Dänemark zusammen.

Der erste Erfolg hat gezeigt: Mit ihrer Gründungsidee hatten Philip Kehela und Moritz Messinger den "richtigen Riecher" und haben zur richtigen Zeit den richtigen Weg eingeschlagen. In Zeiten von Corona ist einmal mehr klar geworden: Der Möbel-Online-Handel hat ein riesiges Zukunftspotential und der Bedarf, Möbel online zu kaufen wird auch in Zukunft nicht weniger. Man darf also gespannt bleiben, was zukünftig noch alles von mokebo kommen wird!


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